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Königskerze, Verbascum thapsiforme.   © Kombucha-Teepilz.de

 

Königskerze, Verbascum thapsiforme

Die Königskerze erscheint wirklich wie eine Königin ob ihrer Größe, die sie erreicht, sie kann bis zu zwei Meter hoch wachsen, ja es wurden sogar noch größere Exemplare gesehen. Als eine der größten heimischen Blumen hat sie nicht nur eine stattliche Größe vorzuweisen, sondern besticht auch durch ihr imposantes Blütenspiel. 
Ihr alter Name "Wollkraut" wurde von "Wullena" abgeleitet, der von der bekannten Kräuterkundigen Hildegard von Bingen geformt wurde, wohl in Anlehnung an die behaarten Blätter. Auch der Begriff "bärtige Blume" war oft in Gebrauch.
Sie gehört zur Familie der Braunwurzgewächse, ist mehrjährig, im ersten Jahr als Blattrosette, im zweiten Jahr ein derber Stengel, ca. zwei Meter hoch, mit dicht behaarten, weichen, grau-grünen Blättern und leuchtend gelben, langen, ährig angelegten Blütenständen, wobei sich die Blüten allmählich von unten nach oben öffnen.

Heimisch ist sie in Europa, West-, Mittel- und Ostasien, oftmals in gemäßigten Klimazonen eingebürgert.

Die Königskerze gedeiht gerne wild an sonnigen Orten, an Wiesen-, Wald- und Wegrändern sowie auf Geröllfluren und Kahlschlägen. An die Bodenbeschaffenheit stellt sie kaum Ansprüche. Nur zu feucht darf es nicht sein, denn sie verträgt keine Staunässe! Sie gehört zu den Lichtkeimern, d. h. einfach den Samen im Frühjahr oder Spätsommer auf die Erde streuen, leicht andrücken und angiessen. Ebenso erfolgt die Vermehrung durch Wurzelteilung.

Bei der Blüte öffnen sich immer nur ein paar Blüten, verteilt auf die Ähre, so daß die Pflanze über einen längeren Zeitraum ihre Pracht darstellen kann.
 

Zunehmender Mond  

Geerntet werden die geöffneten, leuchtend gelben Blüten ohne Kelche von Mitte Juni bis zum Herbst vormittags bei Sonnenschein und während des zunehmenden Mondes und noch besser kurz vor oder bei Vollmond (Mondphase, nicht Tageszeit), da sie dann den höchsten Energiestand haben.

  Vollmond

 

Die Königskerze ist im Volksmund auch bekannt als Wetterpflanze: wer sie in der Nähe des Hauses hat, bei dem soll angeblich kein Blitz einschlagen, wer dagegen sie entfernt, bei dem soll der Blitz eher geneigt sein einzuschlagen. Als Wetterorakel galt, wenn sich die Blütenspitze nach Osten neigt, kommt schönes Wetter - bei einer Neigung nach Westen gibt es schlechtes Wetter. Die Dauer und die Kälte des Winters konnte früher anhand der Blütenmenge vorausgesagt werden. Ganz Fachkundige behaupten, wenn die Blüten weit am Stengel runterreichen, dann gibt es früh Schnee, weiter sogar, daß, wenn auf die Blüten erst wieder Blätter folgen, dann kommt eine Pause nach dem ersten Schnee. Stehen die Blüten aber bis zum Ende des Stengels, so gibt es angeblich einen kalten und langen Winter mit viel Schnee im Frühjahr.

 

 

Die junge Rosette einer Königskerze am 3. Mai.   © Kombucha-Teepilz.de

 

 

 

 
 

Junge Rosette einer Königskerze am 3. Mai

 



Schon Hildegard von Bingen schrieb über die Königskerze (Zitat):

Die Königskerze ist warm und trocken und etwas kalt, und wer ein schwaches und trauriges Herz hat, der koche Königskerze mit Fleisch oder mit Fischen oder mit "Kucheln" ohne andere Kräuter, und esse das oft, und es stärkt sein Herz und macht es fröhlich. Aber auch wer in der Stimme und in der Kehle heiser ist und wer in der Brust Schmerzen hat, der koche Königskerze und Fenchel in gleichem Gewicht in gutem Wein, und er seihe das durch ein Tuch und trinke es oft, und er wird die Stimme wieder erlangen, und es heilt die Brust. 

 

Die Königskerze kurz vor der Blüte am 24. Juni.   © Kombucha-Teepilz.de Die Königskerze zur Blüte am 27. Juni.   © Kombucha-Teepilz.de Die Königskerze voll aufblühend am 7. Juli.   © Kombucha-Teepilz.de Die Königskerze in voller Pracht am 12. Juli.   © Kombucha-Teepilz.de
       
 Kurz vor der Blüte. Zur Blüte am 27. Juni. Voll aufblühend am 7. Juli. In voller Pracht am 12. Juli.


Die Blüten haben einen zarten Honigduft.
 

 
Aufzählung

Die Verwendung:

 

Anwendung findet die Königskerze als Schutz und Reizmilderung für die Bronchien, bei akuten und chronischen Lungenleiden wie Asthma, Bronchitis, Husten, Kehlkopfkatarrh und -entzündung, Mandelentzündung, Heiserkeit, Reizhusten (Ozonbelastung), sie wirkt positiv auf den Gallefluss und auf die Leber, äußerlich bei Wunden, Hauterkrankungen und Hämorrhoiden, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Mittelohrentzündung, in Form von Sirup, Tinktur, Ölauszug und Tee.
 

Ist sie nicht wunderschön, die Königskerze in voller Blütenpracht.

  Die Königskerzenblüten in voll aufgeblühtem Stadium.     © Kombucha-Teepilz.de   Sie macht ihrem Namen Ehre!

 

Inhaltsstoffe Verbascum thapsiforme: Die Königskerze am 23. Juni.   © Kombucha-Teepilz.de Wirkungen
Triterpensaponine Schleimlösend
Verbascosaponin Auswurffördernd
Flavonoide Husten
Iridoide Asthma, Bronchitis
Schleimstoffe Heiserkeit
Ferulasäure Ohrinfekte
Carotinoide Magen-Darm-beruhigend
Phytosterole Hohe Energieträger!


 

Aufzählung

Die Verarbeitung:

 

 

Eine Blüte am 29.Juni.   © Kombucha-Teepilz.de

 


Die Königskerzenblüten werden gepflückt,

 

Königskerzenblüten beim Pflücken am 15. Juli.   © Kombucha-Teepilz.de
     

im Schatten getrocknet,

Während des Trocknens im Schatten.   © Kombucha-Teepilz.de


Königskerze -

Verbascum thapsiforme:

Heilkraft der Natur!

     
Trocken, fertig zum Abfüllen!   © Kombucha-Teepilz.de

und, richtig trocken, abgefüllt in Dosen oder Gläser.

     

Trockene Königskerzenblüten werden in Dosen abgefüllt.

Trockene Königskerzenblüten während des Abfüllens in Dosen.   © Kombucha-Teepilz.de

Die getrockneten Königskerzenblüten eignen sich sehr gut zur Herstellung eines guten Kräutertees, die Inhaltstoffe werden im Kombucha-Ansatz vergoren, nochmals aufgeschlüsselt und dienen Ihnen somit doppelt so gut! Die Aufschlüsselung durch Fermentation, Vergärung wurde schon von Paracelsus praktiziert um die Wirkstoffe der Kräuter besser nutzen zu können, z. B. im Sauerkraut.


Andere Namen: Wollblume, Wollkraut, Fackelkraut, Fackelblume, Brennkraut, Marienkerze, Wundblume, Himmelbrand, Wetterkerze,  Kerzenkraut, Unholdkerze, Mullein.
 

Mein Tipp: Nehmen Sie einen guten Kombucha-Teepilz für ein gutes Kombucha-Getränk!

Mit dem Kombucha können Sie die Kräuter noch besser nutzen!

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Die Königskerze kommt leider wild immer seltener vor, deshalb ist zu überlegen, ob man sie sich nicht selbst im Garten zieht!